Auf sie mit Gebrüll. Die Holländer.

Klar. Wenn es um das Thema FC Bayern geht, hat jeder was zu melden. Sportjournalisten, Blogger, Twitterer. Und fast jeder hat so seine Schublade.

Wird es kontrovers, macht es noch viel mehr Spaß.

Und kontrovers ist es heuer mal wieder. Aufgrund des Saisonstarts. Aufgrund der Verletzten. Und überhaupt.

Aber versuchen wir doch einfach mal all das außen vor zu lassen. Selbst wenn es schwer fällt.

Hauptsächlich geht es mir hier um das Thema Verletzungen.

Den ersten Schock erlitten wir im Rahmen des Oberschenkels des Sportskameraden Robben.

Das Thema ist noch nicht ausgestanden und offenbar werden hier irgendwie ordentliche Gerichte ins Spiel kommen. Der KNVB sieht sich auf der sicheren Seite. Abwarten.

Hat man dieses Thema aber im Hinterkopf – aus Bayernsicht hat hier ein verletzter Spieler bei der WM gespielt und sich somit eine noch größere Verletzung zugezogen – dann kann man doch vielleicht die eine oder andere Reaktion aus dem FC Bayern-Umfeld rund um die Verletzung unseres Kapitäns Mark von Bommel ein wenig nachvollziehen, oder?

Nicht? Dann besser jetzt aufhören mit dem Lesen.

Mark van Bommel ist im ersten EM-Qualifikationsspiel gegen Moldawien auf sein lädiertes Knie gefallen. Daraufhin – mit dem Fall Robben im Hinterkopf – wollte der FC Bayern (van Bommels Arbeitgeber) kein Risiko eingehen und seinen Spieler zwecks Untersuchung nach München zurückbeordern.

Spätestens nach der verharmlosenden Aussage von van Bommels Schwiegervater wurden die Reaktionen des FC Bayern von den obigen üblichen Verdächtigen nur noch belächelt. [1]

„Es ist nichts kaputt in Marks Knie. Es handelt sich um eine kleine Schleimbeutelentzündung am rechten Knie. Die hat er schon einige Wochen.“

Von KNVB-Chef Bert van Oostveen wurden wir ob dieser Pressemitteilung gar als asozial beschimpft.

Das Blatt wendete sich imho erst, als van Bommel dann tatsächlich schwerer verletzt vom Länderspiel zurückkehrte. Wie eben von uns Bayern befürchtet.

Der Spieler hat sich […] einen Faszienriss mit ausgedehntem Hämatom (Bluterguss) im rechten Knie zugezogen. Der Bluterguss musste von unserem Klub-Arzt heute auf Grund dieser Verletzung punktiert werden, dabei wurden 25 ml Blut aus dem Kniegelenk entfernt. Mark van Bommel wird wegen dieser Verletzung fünf Tage absolute Ruhe benötigen und muss sich danach an weiteren fünf Tagen einer Bewegungstherapie unterziehen.

Soso. Also nur eine kleine Schleimbeutelentzündung.

Ich will hier nicht die uralte Diskussion weiterführen, dass man sich Nationalspieler auch leisten können muss und dass Vereine, die mehr Nationalspieler beschäftigen, kaufen oder selber ausbilden, hier eben ein höheres Risiko tragen als Vereine, die kaum Spieler für deren Verbände anbieten.

Es geht mir ausschließlich darum, was der holländische Verband und die Verantwortlichen (Mediziner) rund um die holländische Nationalmannschaft hier für ein Spiel betreiben. Da werden angeschlagene Spieler eingesetzt, die sich bei der Gelegenheit aber mal richtig verletzen und anschließend wieder bei uns vor der Tür abgelegt. Vielleicht, damit wir sie dann bis zum nächsten Länderspiel wieder fit bekommen?

Waren so nicht auch Rummenigges Worte?

„Leider ist nun genau das eingetreten, was wir schon vor dem EM-Qualifikationsspiel Niederlande – Schweden am Dienstag befürchtet hatten […] Es wäre verantwortungsvoll gewesen, wenn Mark van Bommel schon gestern nach München zurückgekehrt und von unserem Klub-Arzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt diagnostiziert und behandelt worden wäre. Stattdessen wurde einmal mehr der Beweis erbracht, dass ein Verband ausschließlich seine eigenen Interessen vertritt – und dabei sogar eine Gesundheitsgefährdung der Spieler in Kauf nimmt.“

Diese Meinung hat der FC Bayern übrigens doch nicht exklusiv.

„In dem Fall müssten Verein wie Verband sagen: Dann spielt er halt nicht. Aber die Niederländer handeln nach dem Motto: Nach uns die Sintflut. Damit verletzten sie die Verpflichtungen nationaler Verbände gegenüber FIFA und abgebendem Klub. […] Wir haben dieses Problem in der Tat nur in Holland, wo Spieler ohne Rücksicht auf Verluste für die nächste Begegnung fit gemacht werden. Ansonsten wird damit offensichtlich verantwortungsbewusster umgegangen.“

Vielleicht aber doch auch in anderen Ländern und mit anderen Bundesligateams.

Zurück zum roten Faden. Der holländische Verband.

Wären wir Bayern ob all dieser Verletzungen und Verhaltensweisen nicht ohnehin schon geladen, müssen wir uns immer weiter provozieren lassen.

„Wir saßen in der Klinik von Klubarzt Müller-Wohlfahrt. Er sprach nur mühsam Englisch und wiederholte eigentlich nur seinen einen Spruch, dass Muskelverletzungen nur durch Ruhe auskuriert werden können. Das stünde auch in diesem berühmten Buch, sagte er stets. Wer denn das berühmte Buch geschrieben habe, fragte ich ihn. ‚Ich natürlich‘, antwortete er. Bert van Oostveen hatte danach Probleme, ihn ernst zu nehmen.“

So Henk Kesler, Vorgänger von Bert van Oostveen. Diese Worte sprach er im Nachgang der Fifa-Auszeichnung des „KNVB mit dem MEDICAL CENTRE OF EXCELLENCE AWARD“ („Wir haben eine Kopie der Auszeichnung sofort nach München geschickt.“).

Wie lange ist Müller-Wohlfahrt jetzt eigentlich schon als Mediziner tätig? Nicht nur für den FC Bayern, sondern auch für die deutsche Nationalmannschaft? Nicht nur für Fußballer?

Und? Hat er in all den Jahren bei irgendwelchen Sportlern 5cm große Löcher übersehen?

Ganz im Ernst: Bin ich der einzige Bayern-Fan dem bei so was das Messer in der Tasche aufgeht?

[1] Selbst wenn van Bommel zuvor schon eine Verletzung hatte, mit der er beim FC Bayern gespielt hat, muss der FC Bayern das gewusst, bzw. die Ärzte ihn behandelt haben. Falls er dies verschwiegen hat, müsste man mit ihm auch mal ein Wörtchen reden. Im Rahmen der Pressemitteilung ging es aber um die Verschlechterung seines Zustandes (-> Faszienriss) und die Absicht der Holländer ihn trotzdem spielen zu lassen.

Der bayerische Dusel-Reflex

Eigentlich sollte man ja nach so vielen Jahren über den Dingen stehen. Als Bayern-Fan jetzt. Gelingt nur leider nicht immer.

Die Reflexe machen einen fertig. Manchmal. So auch wieder am gestrigen Abend. Als der bayerische FCB beim Schweizer FCB antrat.

Erneut konnte ich das Spiel nicht live verfolgen, nur hören.

Die Bayern haben die Schweizer bis zum 0:1 offenbar an die Wand gespielt und in der zweiten Halbzeit nicht nur dort angeknüpft sondern auch endlich gefährliche Offensivaktionen gezeigt. Die Folge war der Ausgleich und ein später Siegtreffer.

Klar kann man sagen, dass unser FCB Glück hatte, zur Halbzeit gegen – nach der Führung aus dem Nichts – plötzlich mitspielende Schweizer nicht höher zurückgelegen zu haben und ja, ein später Ausgleich ist zeitlich recht nah am Abpfiff des Spiels, ABER was hat das alles mit Dusel zu tun?

Wer redet davon, dass die Schweizer erst einen Daniel van Buyten brauchten, um den FC Bayern fortan in Bedrängnis zu bringen?

Wer redet davon, wie viele Chancen die Bayern in Halbzeit 2 versemmelt haben?

Wer redet davon, dass die Basler, je länger die Partie andauerte, immer platter wurden und ihrem schwungvollen Spiel Tribut zollen mussten und somit der Siegtreffer nur eine Frage der Zeit war?

Eben.

Aber derlei sog. Berufsjournalisten nutzen ja lieber die bewährten Sprachschubladen. Dabei ist’s dann auch irgendwann gleichgültig, wann ein Bayern-Treffer fällt, oder wie. Siehe Ausgleich gegen Mainz.

Aber was reg‘ ich mich auf.

Wir haben gewonnen. Das nimmt uns keiner mehr. Tabellenführer in der Gruppenphase, sechs von sechs Punkten. Jetzt noch ein Sieg im nächsten Heimspiel und wir können wohl mit dem Achtelfinale planen. Gut.

Aufregen muss sich man ohnehin eher untereinander.

Wie es sein kann, dass der Schweizer Meister – nix gegen die Schweizer Liga, aber bitte – uns so sehr in Bedrängnis bringen kann. Nur mit ein wenig Euphorie und flinken Flitzern in den eigenen Reihen. Potzblitz steht unsere Abwehr knietief im Wasser und schwimmt. Alle – van Buyten, Badstuber, Lahm und Pranjic. Nicht viel besser das defensive Mittelfeld um van Bommel und Schweinsteiger.

Ebenso verwunderlich dann die „Auferstehung“ und der bedingungslose Wille. Nach dem Pausentee. Aber muss es denn immer erst ein 0:1 geben? Ist das unser aktueller FC Bayern?

Scheinbar.

Nix für schwache Nerven. Und vor allem nix für Fans, die das (Live-)Radio als Medium nicht mehr gewohnt sind. Mein Herz. Inzwischen geht’s aber wieder.

Was bedeutet all dies nun für die Bundesliga.

Wenig.

Nach dem Sturmlauf gegen die Roma lief es ja auch nicht plötzlich rund.

Am Sonntag geht’s zur gar nicht mehr so schwachgelben Borussia nach Dortmund. Und die sind aktuell erstens saustark und haben zweitens noch eine Rechnung aus dem Vorjahr mit uns offen.

Eine harte Nuss.

Alles feine Menschen, trinkfest und grundehrlich. In Sachen Lautern hört bei mir aber der Spaß auf.

So der von mir sehr geschätzte Herr Zechbauer in einem Beitrag zum nächsten Bundesligaspiel unseres FC Bayern, wie ich es besser und treffender nicht hätte sagen können.

Nirgends – nicht in deutschen Stadien und nicht mal im Ausland – ist mir so viel Hass entgegen geschlagen wie in dieser Stadt mit gerade mal knapp 100.000 Einwohnern. Dementsprechend sind Siege gegen den dort ansässigen Klub ein ganz besonderer Genuss für mich.

Mein roter Faden in diesem Zusammenhang. Und auch mein All-time-Lieblingsspiel erwähnt er.

Hach. Irgendwie freu‘ ich mich auf Freitag.

Wie immer alles nur ein Missverständnis

Für mich persönlich ist das hier kein Tabuthema. Mir ist völlig egal, ob mich ein hetero- oder schwul-veranlagter Bayern-Spieler zur Meisterschaft schießt!

Ich kann allerdings verstehen, wenn ein schwuler Fußballer Probleme befürchtet, sollte er – gerade wohl in diesem Sport – zu seiner Neigung, seinen Gefühlen stehen und diese offen bekennen.

Die Reaktion der sog. Fans auf den Rängen ist da sekundär, da trauen sich einige in der Masse viel mehr, als ausserhalb des Stadions in ihrem eigenen, eher reduzierten Leben.

Schlimm ist wohl das Umfeld. Beruflich. Also der Verein, die Mitspieler, etc.

Gäbe es da Stress, würde der Begriff Spießrutenlauf sicher nicht hinreichend beschreiben, vor welchen Problemen ein solcher Spieler steht.

Worauf ich aber – um zum Punkt zu kommen – so überhaupt gar nicht kann, sind diese Andeutungen, Sätze, Phrasen oder was auch immer von Herrn Becker. Mit derlei Themen spielt man nicht. Wenn er was zu sagen hat, soll er es sagen. Wenn nicht, einfach mal die Fresse halten!

Und hinterher ist er dann natürlich total falsch verstanden worden. Klar.

Ist das die Publicity, die sich Herr Ballack im Herbst seiner Karriere von seinem Berater wünscht?

Wenn wir wollen, machen wir Euch platt!

Ich war 1999 live vor Ort. Es gab nur Karten im Bremer Block. Deshalb hatte ich das zweifelhafte Vergnügen nach Schlusspfiff die hasserfüllten Fratzen bewundern zu dürfen.

Im Nachgang und als Spitze der Bremer Niveau-Festspiele die Ergüsse der Charakterbrazze Frank Rost.

Sicher. Im Jahr drauf haben wir es ihnen heimgezahlt.

Aber über die Jahre gab es genug Spiele gegen Bremen, die für mich eher frustrierend als erheiternd waren. Das Heimspiel gegen diese sogenannte Offensivmaschine Werder war auch so ein Spiel. Als die Weser-Kicker mit erbärmlichsten Mauerfußball ein Remis erzitterten.

Zum Glück gibt es aber auch die andere Seite der Medaille. Wie das Auswärtsspiel in Bremen zum Beispiel. Oder die Tatsache, dass im Bremer Umfeld kaum noch Demagogen am Ruder sind. Lemke in der Mottenkiste, Rost inzwischen in Hamburg selbst an Niederlagen in Serie gewöhnt.

Deshalb hatte ich vor dem Spiel keine negativen Gefühle.

Gleichwohl macht so ein Pokalendspiel jede Menge Freude.

Weil die Bayern einfach nur geilen Fußball spielen.

Weil die Bremer im Grunde und insgesamt deshalb keine Chance hatten.

Weil am Ende sich der Schiedsrichter doch dazu durchringen konnte, den grün-weißen Frusttretern Einhalt zu gebieten.

Weil ich in dieser Saison mehr und mehr Spiele sehen durfte, die meinem Ideal von Fußball entsprachen: Den Gegner komplett zu dominieren!

Aber kommen wir zum Spiel selbst.

Man sprach von einem Offensiv-Feuerwerk. Vor dem Spiel. Die beiden stärksten Offensiven der Liga.

Ich war da skeptisch. Und wurde bestätigt. Gegen uns stellt sich Werder nämlich zumeist auch nur „hinten rein“.

Doof, dass die angestrebte Igel-Taktik mit überfallartigen Kontern schief ging. Und Werder spätestens nach dem 0:1 doch am Spiel aktiv teilnehmen musste. Das Ende ist bekannt.

Ok. Lassen wir mal kurz alles andere beiseite.

Werder hätte in Führung gehen können. Mit der ersten Chance des Spiels.

Manche Schiedsrichter hätten den Handelfmeter vielleicht nicht gegeben. Es wurde aber schon für weit weniger Handbewegung auf den Punkt gezeigt.

Werder hätte – in der extremen Drangperiode, der ersten 5-6 Minuten nach dem Seitenwechsel – den Ausgleich erzielen können.

Haben sie aber nicht. Und daran war nicht der böse Fußballgott schuld.

Auf der anderen Seite hatte Bayern schon in der ersten Halbzeit 2-3 100%-tige Chancen – das Spiel wäre zum Pausentee schon durch gewesen.

Das ein alter, verwirrter Mann, noch dazu Rekordtrainer der Bremer, den Elfmeter nicht geben wollte – geschenkt. Am Ende hatte wohl selbst Rehhagel keine Argumente mehr. Das all das zudem ein Willi Lemke mit ansehen musste, war mir ein weiterer „innerer Reichsparteitag“…

Nein. Sind wir mal ehrlich.

Die Bayern waren (von mir aus nur gestern) ein, bis zwei Nummern zu groß für die Schaaf-Kicker.

Das kann und wird niemand bestreiten.

Hätte Werder tatsächlich Tore geschossen, Weltklasse-Robben hätte sie noch deutlicher bestraft. Da bin ich mir sicher. Die Bayern liefen gestern über vor Adrenalin. Werder vielleicht auch, nur konnten sie dies lediglich in wildem Getrete kompensieren.

Wer aus deren Sicht über den Schiedsrichter meckert, sollte daran denken, dass Herr Borowski durchaus Gelb-Rot und Herr Frings eigentlich eher glatt Rot verdient gehabt hätte.

Die Bayern haben für ihre ersten derartigen Aktionen zu Recht ihre Karten bekommen und sich dann zusammengerissen. Weder van Bommel noch Olic haben im gesamten Rest des Spiels weitere verwarnungswürdige Aktionen gezeigt.

Und dass derlei Verhalten keine Ausnahme ist, zeigt die Tatsache, dass der neue Double-Gewinner 2010 auch in der Fairplay-Tabelle ganz oben steht.

Erfolg kann man auch ohne unfaire Aktionen haben…

Wie auch immer. Zum Glück hat sich kein Bayern-Spieler in der Werder-Metzgerei verletzt und steht somit im letzten Endspiel der Saison zur Verfügung.

Nach der Vorführung der Bremer durch die Bayern in der zweiten Halbzeit hatte ich da ernsthafte Sorge.

Die van-Gaal-Schützlinge spielten erneut fast wie aus einem Guss. Nur wenige Aktionen verfehlten ihr Ziel. Sie auszunutzen, war Werder gestern nicht in der Lage.

Und dann kommt eben sowas dabei heraus.

Wir sind Double-Gewinner 2010 – wie geil ist das denn??

Für mich – mit dem Erreichen des Finale in der Championsleague – schon jetzt eine der besten Spielzeiten in unserer 110-jährigen Geschichte. Einfach nur: Wow!

Und jetzt gehts – mit der breitesten Brust der Geschichte dieses Vereins – auf nach Madrid! Schreibt Geschichte, Jungs. Damit in der Geschäftsstelle des FC Bayern bald Eure Bilder hängen. Mindestens neben Beckenbauer, Hoeneß, Müller und Co.! 😉

P.S. Schade, dass Ribéry ausgerechnet jetzt wieder in Topform zu sein scheint. Aber eine Chance haben wir ja noch…

Felix, mach den Rasensprenger aus!

Nein, Felix, es hätte Dir besser zu Gesicht gestanden, wenn Du Dir vorher noch einmal ein paar Statistiken durchgelesen hättest.

Diese hier zum Beispiel. Oder direkt diese.

Und dann hättest Du Dich in Deiner (gespielten) Souveränität einfach zurücklehnen können, um wirkliche Größe zu zeigen und dem FC Bayern zur verdienten Meisterschaft zu gratulieren.

Wolltest Du aber nicht.

Weil Du (und nur Du) mit dem zweiten Platz nämlich ganz und gar nicht zufrieden bist. Seit Du beim FC Bayern warst, wir Dich zum „Meistertrainer“ gemacht haben, ist Dein Anspruchsdenken ein anderes.

Im Gegensatz zum Umfeld des FC Schalke reicht(e) Dir das Erreichen der sicheren CL-Qualifikation nicht. Du wolltest mehr. Sicher. Die Fans dann auch. Aber beim Stand von 0:2 gegen Werder haben die Fans angefangen zu feiern. Nicht Du.

Du hast gute Miene zum – für Dich – bösen Spiel gemacht und die Welle mit Saurem-Gurken-Gesicht absolviert.

Schade.

Wie erwähnt, an Deiner Stelle hätte ich diese Diskussion nicht angefangen. Ich hätte vielleicht die Faust in meiner Tasche geballt und mir danach einen hinter die Binde gekippt.

Vizemeister ist Schalke nämlich aus ganz anderen Gründen geworden!

Schalke hatte keine Chance gegen die Bayern. Diese hat der sog. Arbeiterverein aber genutzt. Hat über große Teile der Saison am obersten Limit gespielt und von der besten Saison eines Kevin K. profitiert.

Denn wer redet von all den SR-Entscheidungen gegen die Bayern? Von all den Pfosten- und Lattentreffern, die wir nicht genutzt haben?

Hörst Du da bei uns irgendjemanden?

Ab und an vielleicht. Direkt nach dem Spiel, wenn man aufgeladen ist. Aber Stunden später? Im ASS-Interview? Als Aufmacher? Nö.

Egal.

Meister ist ja jetzt der FC Bayern. Von daher könnte mir Deine Gefühlslage eigentlich egal sein. Trotzdem wollte ich paar Gedanken zum Besten geben. Denn – und da sind wir uns doch alle einig – was wäre wohl für ein Aufschrei durch Deutschland, die Bundesliga und die gesamte Blogosphäre gegangen, wenn die Bayern sich derlei Begründung für einen Vize-Titel zurechtgelegt hätten?

Eben.

Ich persönlich freue mich für euch. Auf Schalke in der Championsleague. Und auf ein Schalke mit Doppel- und Dreifachbelastung. Und vor allem mit Deinen Gesetzen zu diesem Thema.

Meine Phrasen stehen schon parat.

Der Robin, der Häuptling der Breisgau-Gutmenschen

Ich war gestern Abend verhindert. Von daher sah ich keine Livebilder vom Gastspiel der Freiburger Kellerkinder beim FC Bayern.

Auf der Heimfahrt ein paar Wortfetzen auf SWR3 und ein Moderator dem, ob des 0:1, das Wasser im Mund zusammenlief. Das erinnerte mich an alte Dietmar Schott-Zeiten auf WDR1 – vor allem wenn der FC Bayern verloren hatte.

Egal.

Kurz bevor wir zu Hause aufschlugen, noch einmal ein Blick des Moderators auf den Spielstand – „oh, schade, Robben hat gerade den Ausgleich gemacht. Aber schon ein Remis ist ja eine Sensation für die Freiburger.“

All das musste ich ertragen, ohne selbst etwas von den Gesagten beurteilen und einschätzen zu können.

Als der Wagen geparkt und der Thronfolger umgebettet war, schnell Pay-TV an und jubeltende Bayern im Interview. Das reichte ja schon fast an Information.

Dann aber das Interview mit Robin Hood Dutt.

Alter Schwede, danach kann man die Uhr stellen. Die Freiburger wurden klar benachteiligt. Aber sicher doch.

Nur ist das leider immer wieder die gleiche Platte bei Herrn Dutt. Mich erinnert das fatal an den guten alten Cato.

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Freiburg in jedem Spiel – ganz besonders gegen die Bayern – benachteiligt wird.

Tja.

Aber schauen wir doch mal ernsthaft auf besagte Szene.

Butscher berührt den Ball mit der Hand. Alle Freiburger sprechen von „angeschossen“. Wobei man sich unter den Gutmenschen mit der Entfernung nicht sicher ist. Butscher selbst will „10 cm“ erkannt haben, Dutt „einen Meter“. Wie auch immer.

Erstens hat der Schiedsrichter eine aktive Handbewegung gesehen.

Zweitens hat er dies nach dem Schlusspfiff und dem Studium der TV-Bilder immer noch so gesehen.

Drittens kann man das wirklich so sehen, wenn man die Wiederholungen so anschaut. Abgesehen davon, man will es nicht sehen.

Trotzdem ist natürlich nicht minder klar, dass ein anderer Schiedsrichter in einem anderen Spiel vielleicht anders hätte entscheiden können. Grenzwertig. Aber Freiburgs Abstieg ist natürlich beschlossene Sache. Alle Bundesliga-Schiedsrichter haben sich zusammengerottet und wollen die einfach in die zweite Liga pfeiffen.

Ist doch offensichtlich.

Die Schiedsrichter sind schließlich auch dafür verantwortlich, dass die Freiburger bis letzte Woche in gefühlten 50 Heimspielen kein Tor mehr geschossen haben und sich die Hannoveraner endlich mal wieder drei Punkte sichern konnten. Hannoveraner, die seit Enkes Tod so ziemlich gar nicht mehr auf die Reihe bekommen haben.

Das kann alles auf gar keinen Fall an Freiburg selbst liegen. Geht einfach nicht.

Zumindestens nicht in der verwirrten Welt Herrn Dutts.

So. Das musste mal gesagt werden.

Und jetzt zum Rest.

Spontan wollte ich meinen Bericht etwas positiver gestalten. Aber dann las ich gerade beim lieben Zechbauer den Bericht zum Spiel und lies mich überzeugen.

Weil ich ja selbst nichts live und über 90 Minuten sehen konnte. Nur den ausführlichen ASS-Bericht.

Die ersten 60 Minuten müssen wohl wirklich schlecht gewesen sein. Aber dann erinnerte man sich in den Reihen des FC Bayern an die eigenen Fähigkeiten und rang die wackeren Tabellenvorletzten nieder.

Verdient, wie wohl selbst die SC-Verantwortlichen einräumen mussten.

Robben war hier das Spiegelbild des Spiels. Zunächst schwach und einfallslos und dann wirbelnd und der entscheidende Unterschied. Mit Einzelaktionen. Und Standards(!).

Aber so bleiben die Schalker schließlich seit Wochen „oben dran“. Wieso sollte derlei für die Bayern nicht gelten?

Den Rest sollen andere beurteilen, ich kann’s diesmal nicht. Persönlich bin ich nur froh, dass es tatsächlich zu drei Punkten gereicht hat – in der Vergangenheit, auch der jüngeren, war derlei nicht immer sicher.

Sind wir froh, dass wir einen Robben haben und zünden wir jeden Tag ein Kerze an, dass er sich in dieser Rückrunde nicht noch einmal verletzt.

Ansonsten: Diese Woche mal so richtig ausruhen, CL-Auslosung entgegenfiebern und auf die reduzierte Frankfurter Eintracht konzentrieren.

Verschwörerische hessische Vorbereitung

Das muss ich jetzt wirklich mal sagen: Der Spielbericht im aktuellen Sportstudio zum gestrigen Auftritt der Frankfurt Eintracht nötigte mir nicht nur ein Schmunzeln ab.

Das hatten sich die Skibbe-Schützlinge wohl anders vorgestellt. Mal kurz nach Hannover fahren und dort locker die Punkte mitnehmen. Wie das in der Zeit nach dem Tod von Robert Enke alle Gegner so gemacht haben.

Nur leider ist der Knoten seit dem letzten Spieltag in Hannover wohl endgültig geplatzt (darauf komme ich noch zurück).

Dumm gelaufen.

Und nichts für schwache Nerven.

Ganz besonders nicht für Sportskameraden wie Herrn Franz. Aber über diesen Spieler haben wir alle ja schon öfter diskutiert.

Bemerkenswert, dass sich Franz immer noch und immer wieder als Opfer sieht. Im ASS-Bericht wird er zitiert, dass „der Schiedsrichter doch nur darauf gewartet habe, ihm eine Karte geben zu können.“

Ja ne, iss klar.

Und deshalb muss man weiter treten was das Zeug hält? Ich glaube eher, dass man Franz einfach nicht helfen kann, weil er in seiner eigenen Welt lebt.

Aber zurück zu den Nerven und zur Vorbereitung auf das Bayern-Spiel. Gegen die spielt in der nächsten Woche nämlich die Eintracht aus Frankfurt.

Allerdings nicht alle Spieler.

Im Nervenspiel in Hannover sah Franz nicht nur seine 10. gelbe Karte, die nach Gelb-Rot in der 91.Minute(!) zudem gelöscht wurde (Schunzeln#1), nein, es fehlen weiterhin Sportskamerad Teber (Gelb-Rot) und Herr Ochs (5. gelbe Karte – Schmunzeln#2).

Haben die alle keine Lust auf das Bayern-Spiel?

Vielleicht hat ihnen auch das Heimspiel im Pokal gereicht.

Fragen über Fragen. Aber in der kommenden Woche kann sich ja der FC Bayern ebenfalls mal so richtig ausruhen. Und auf die CL-Auslosung freuen. Ebenso wie auf das Gastspiel in Frankfurt.

Die Oper ist erst zu Ende wenn die dicke Frau gesungen hat.

Kaum ist der Urlaub zu Ende und man arbeitet wieder, kommt man einfach nicht dazu, solche Gedanken mal zu Papier zu bringen.

Vielleicht war ich nach den letzten Spielen ein wenig zu, wie soll ich es nennen, vielleicht panisch? Weil ich davon ausging, dass bei Bayer und Schalke die ganze herbei geredete Souveränität und Stärke tatsächlich der Realität entspricht. Was es für uns echt gefährlich machen würde. Also wenn beide wirklich Sieg auf Sieg abliefern und die Bayern an all diesen 11-Verteidiger-Teams scheitern sollten.

Es kam anders.

Schalke verlor am Sonntag, Bayer spielte in Bremen nur remis.

Im Endeffekt also nach oben alles beim Alten und nach unten noch einen weiteren Punkt Abstand gewonnen.

Direkt nach dem Spiel in Nürnberg hätte ich das nicht für möglich gehalten.

Aber die Oper ist eben erst zu Ende… wenn das letzte Spiel abgepfiffen ist.

So auch am Sonntagabend, als Bayer in der 92. Minute den Ausgleich kassierte.

Das allein ließ mich beim Abendessen schon vor’m Videotext schmunzeln, als ich dann aber das lokale Print-Boulevard am Montag las, war es mir dann sogar ein Quell der Freude.

Dort ist man inzwischen derart im Bayer-Adrenallin-Bad, dass man dem Schiedsrichter Schiebung unterstellte (dabei unterschlug man einfach mal die Verletzungsunterbrechung des blutenden Bremers). Wohlgemerkt in einem Print-Medium. Die sich selbst als Hüter des Journalismus definieren. Hätte ein Blogger so was geschrieben, naja…

Wie auch immer. Ich war nach den Sonntagsspielen deutlich entspannter. So insgesamt. Nicht nur ob der aktuellen Tabellensituation. Denn spontan wurde mir klar, dass auch unsere beiden letzten Konkurrenten um den Titel gegen Betongegner Probleme kriegen werden. Bei aller Offensivpower (Bayer) oder destruktiven Effizienz (Schalke).

Nein. Nach dem Spiel gegen Hamburg, dass ich als (möglicherweise vor)entscheidenden Wendepunkt für uns sehe, werde ich mal wieder einen Blick in die Glaskugel werfen.

Aberglaube hin oder her.

Die, die wo nicht Tabellenführer werden wollen.

Zum Kotzen. Ein verfi**tes sch**ss Dre**stor.

So meine Gefühlswelt direkt nach dem Schlusspfiff. Da haben wir den 22.Spieltag, Bayern rauscht inzwischen von Sieg zu Sieg und es fehlt allen Ernstes immer noch ein einziges Tor zu dieser Tabellenführung?

Kaum zu fassen.

Und dann führen die Bayern im Spiel gegen die schwachgelbe Borussia ab der 65. Minute mit 3:1, wissen im Grunde ganz genau, dass ihnen nur noch ein Tor zur Tabellenführung fehlt und was passiert dann?

Die Bayern tun alles, damit es beim 3:1 bleibt. Gomez wird plötzlich zum Klose, als er freistehend(!) noch auf Olic passen will und somit der BVB den Ball klären kann. Und in der 82. Minute nimmt van Gaal auch noch den letzten Hoffnungsschimmer auf sowas wie Kreativität vom Feld. Als ob es Robben irgendetwas für das Spiel gegen Florenz nützt, wenn er zehn Minuten (inkl. zwei Minuten Nachspielzeit) auf der Bank sitzt.

Lächerlich.

Sowas macht mich als Fan rasend vor Wut. Nicht dass ich es nicht ähnlich sehen würde, dass nur die Tabellenführung nach dem 34.Spieltag zählt, aber früher schadet es nicht. Schließlich sind wir nicht der FC Schalke (ich sag‘ nur 2005)!

Schlimm finde ich auch die weichgespülten Statements unserer Bayern. Nach dem Spiel. Da wird dann irgendwas gefaselt von „klar wollen wir Tabellenführer werden“ und „wir haben ja auch alles versucht“. Blahblahblah.

F**k you.

Ich werd‘ echt irre. Vor allem, wenn ich dann im Sportstudio sehen muss, dass beide Tore für Leverkusen Geschenke der Wolfsburger waren.

Wie bitte? Ach, dass ist alles Konjunktiv, dann hätte Bayer halt andere Tore geschossen und morgen ist sowieso das alles schon wieder vergessen?

Ja, ne, iss klar. Aber wehe der FC Bayern ist im Spiel. Dann gilt das Gegenteil.

Womit wir beim Thema und beim Spiel wären.

Nur damit ich den Spinnern und Wirrköpfen, die jetzt wieder aus den Löchern kommen werden, vorab schon mal den Wind aus den Segeln nehmen kann:

Dem 2:1 ging ein Foul von Demichelis voraus (hat der Schiedsrichter später in einer anderen Situation auch so gegen Bayern gepfiffen) und vor dem 3:1 stand Gomez (mal wieder) knapp im Abseits.

So. Reicht das an Objektivität?

Dann brauchen wir ja die Fehlentscheidungen nicht gegeneinander aufrechnen.

Gomez selbst hat im Interview behauptet, dass er „dann einfach den anderen Ball reingemacht hätte“. Wenn das 3:1 nicht gegeben worden wäre.

Ach so. Aber warum dann nicht sicherheitshalber trotzdem?!

Wie auch immer. Da beißt die Maus keinen Faden ab, der Sieg der Bayern ist verdient. Und die Schwachgelben haben (wie alle Verlierer in diesen Tagen – nicht wahr Schalke, und FC?) mal wieder Futter für Verschwörungstheorien. Genießt es. Bald wird, wenn das so weitergeht, der Norden die Borussia ohnehin wieder aus den Europa-League-Plätzen gekickt haben (egal, ob ich das gut finde oder nicht).

Aber ich wollte ja was zum Spiel sagen.

Das war – ähnlich wie gegen Greuther Fürth – phasenweise Grottenfußball der Bayern!

Die ersten 10 Minuten ein Alptraum. Kurz vor der Halbzeit dann wieder. Nur dazwischen und danach war es aus Bayern-Sicht einigermaßen erträglich.

Positiv:

Mark van Bommel mit einem seiner besten Spiele für die Bayern. Zog Schweinsteiger mit. Robben wie oft zuletzt Weltklasse. Ribéry mit ansteigender Form, aber immer noch zu langsam und zu zweikampfschwach. Kommt bald. Hoffentlich.

Ein Sonderlob natürlich für unseren Torhüter. Hier zeigt sich – einmal mehr – der große Irrtum eines Klinsmann: Alter schützt vor Stärke nicht. Weltklasse, was Butt gerade so abliefert. Ohne die Fehlentscheidungen und Butt, hätte der BVB fast die Chance gehabt, das Hinspielergebnis zu egalisieren. Schlimm.

Negativ:

Demichelis, Demichelis und nochmal Demichelis. Raus mit ihm! Warum erkennt das keiner im Trainerstab? Mehr muss nicht sagen. Leider läßt sich van Buyten inzwischen von diesem Nervenbündel anstecken. Ansonsten wären zwei solcher Fehler wie vor dem 0:1 niemals möglich gewesen. Niemals.

Insgesamt war unsere Abwehr gestern über zu weite Strecken ein Hühnerhaufen (Lahm und Badstuber: oh-mein-Gott!). Allein van Bommel ist es zu verdanken, dass wir in der ersten Hälfte nicht noch zwei Tore mehr bekommen haben.

Weiter vorne geht’s direkt weiter: Schweinsteiger. Es ist ja nicht so, dass ich das Bashing suche. Die Zeiten schienen doch vorbei, aber die Vermisstenanzeige, die wir während des Pokalspiels am Mittwoch nach ihm aufgeben wollten, landete gestern direkt im Papierkorb. Alter Schwede, was war das denn? Insgesamt kann ich mich nur an ein, zwei sehr gute Aktionen erinnern – der Rest war wieder die ganz alte Schweini-Schule.

Fehlpassfestival galore.

Auch wenn er da nicht der einzige war.

Auf der anderen Seite: Vielleicht lag’s ja auch am Virus. Der die Bayern-Kabine heimgesucht haben soll. Vielleicht waren all die Genesenen gar nicht so genesen, wie man es uns verkaufen wollte. Wer selber schon mal Magen-und-Darm hatte, weiß, wie schlapp man sich danach noch fühlt.

Egal. Ich will keine billigen Ausreden liefern.

Apropos Ausreden.

Welche Ausreden findet van Gaal gegenüber der Mannschaft, dass ein Thomas Müller, der erkennbar schon seit Wochen nur noch auf Reserve läuft, weiterhin durchspielen darf?

Bei jeder Auswechslung dachte ich, ok, jetzt geht Müller vom Platz. Denkste. Allein der Erkrankung Olic‘ ist es wohl geschuldet, dass dieser nicht früher und für Müller eingewechselt wurde. Denn von arg viel Dynamik war auch beim Kroaten nichts zu merken.

Ganz zu schweigen von Herrn Gomez, der bis auf sein Tor und der Klose-Einlage, kaum in Erscheinung trat.

Womit wir dann auch die Mängelliste durch hätten, oder?

Sicher. Der Frust ist da. Vor allem, weil wir so mit einem Rutsch all die Bayern-seit-55-Spieltagen-nicht-oben-Schwätzer mundtot gemacht hätten. Müssen wir halt eine Woche länger warten.

Oder glaubt jemand, dass wir dieses eine Tor in Nürnberg (7 Niederlagen in 9 Spielen) nicht aufholen, während Leverkusen in Bremen, die scheinbar zurück in die Spur gefunden haben (3 Sieg in letzten 3 Spielen im Februar), sein Glück versucht?