Paules Crowd oder Breitnigges Funding

Was ist das jetzt schon wieder?

Was, Crowdfunding? Das hier.

Aber der Reihe nach. Wenn ich allerdings nur wüsste, wo die Reihe anfängt. Vielleicht da: Ich finde den Gedanken faszinierend, dass man nicht wie früher – und ich habe diese Zeiten in der New-Economy-Blase vor mehr als 10 Jahren miterlebt – größere (Einzel-)Geldgeber von seiner Idee, seinem Projekt überzeugen muss, nein, man überzeugt einfach „die Masse“.

Wieso von einem Geldgeber 100.000,- Euro, wenn man auch von 100.000 Geldgebern 1,- Euro bekommen kann?

Gedankenspiele.

Ein anderer roter Faden für diesen Beitrag ist viel konkreter. Ich erziele mit meinem Weblog (und anderen Webseiten) Einnahmen. Werbeeinnahmen. Nicht die Welt, aber zumindest so viel, dass ich mir dafür extra einen Steuerberater nehmen musste, weil man da mit der Lieschen-Müller-Steuer-DVD-aus-dem-Aldi irgendwann nicht mehr weiter kommt und jede Menge Geld ans Finanzamt verschenkt.

Am Anfang waren diese Einnahmen ein Taschengeld, dass meine Kosten für den Betrieb meiner multiplen Aktivitäten im Netz deckten. Über die Jahre wurde es kontinuierlich mehr und führte sogar dazu, dass ich mir wieder diverse Live-Spiele in München leisten wollte, konnte, inklusive Flug und Hotel.

Und auch wenn ich diese Einnahmen nie als feste Einnahmen einkalkuliert habe – denn Werbeeinnahmen können von einem Monat auf den nächsten wegbrechen – gewöhnte ich mich schon ein wenig daran – klar, wer würde dies abstreiten.

Konkret ist es nun so, dass eine größere Einzelvermarktung definitiv zum Jahreswechsel wegfällt. In Zahlen bedeutet dies ca. 60% weniger Einnahmen. Kein Drama, aber es könnte durchaus sein, dass das Spiel gegen Arsenal, für welches zur Zeit eine Karte auf dem Weg nach Bonn ist, dass einzige Spiel in der Rückrunde bleiben wird.

Auch dies ist nicht schlimm – warum erzähle ich es dann überhaupt?

Weil ich meine Leser, meine Community, meine Crowd hier an meinen Lebensumständen teilhaben lassen will. Ich will euch alle mit einbeziehen. Zumindest möchte ich den Versuch starten, für mich persönlich herauszufinden, was für ein Potential in euch, meinen Lesern – ob treu oder neu – steckt.

Es soll jetzt noch gar nicht um ein professionelles Crowdfunding gehen, soweit sind wir noch nicht, aber ab und an befrage ich meine Leser zu diversen Themen – inzwischen fast schon eine Tradition. Diesmal bin ich noch gespannter als sonst, was dabei heraus kommt.

Über Geld zu reden ist ja – zumindest in Deutschland – immer so eine Sache. Und ich trete nun auch nicht als Bittsteller auf, damit ihr mir weiterhin „mein FCB-Fan-Leben“ finanziert. Nein, mein Interesse geht noch einen Schritt weiter.

Ich selbst bin schon, seit dem ich im Internet und seinen Diensten aktiv bin, der Meinung, dass Arbeit ihren Preis und vor allem ihren Wert hat. Ich habe es nie als selbstverständlich empfunden, dass „im Internet alles kostenlos zu sein hat, weil es ja schließlich das Internet ist“. Hinter jeder (ok, fast jeder) Webseite steckt Arbeit. Mal mehr, mal weniger. Und diese Menschen machen dies nicht alle nur zu ihrem Privatvergnügen. Ich gebe zu, dass Breitnigge.de anfangs nur ein Hobby von mir war. Und das ist es auch heute noch. Aber ist ein Unterschied, ob man ein Blog „zusammen kloppt“, dass 50 Leser im Monat hat und es eigentlich egal ist, ob man Beiträge zum Spiel schreibt oder nicht, oder ob man ein Weblog mit teilweise um die 2.000 Lesern pro Tag am Leben halten will und es quasi „erwartet“ wird, dass zu jedem Spiel ein Bericht folgt und am besten auch noch mit individuellem Stil, der sich von all den anderen Nachrichten-Quellen unterscheidet. Während man ganz nebenbei noch ein privates Familienleben mit Frau und Kindern und einen nicht minder fordernden Job hat.

Mich soll hier niemand falsch verstehen, ich mache all dies immer noch sehr, sehr gerne und werde es sicherlich auch noch eine lange Zeit so weiter machen, ich will nur illustrieren, was hinter diesen Zeilen oftmals für Anstrengungen stehen.

Im Übrigen nicht nur bei mir, es gibt da noch jede Menge andere, noch viel größere Webseiten, oder Blogs die noch viel mehr Arbeit erfordern, dahinter kann ich mich locker verstecken.

Wie gehen wir also vor und wo will ich hin?

Wir rollen das Pferd von hinten auf. Ich will zunächst einmal wissen, wie die allgemeine Zufriedenheit mit Breitnigge.de ist. Danach interessiert mich, ob ihr der ähnlichen Meinung wie ich seid, ob es für auch einen Wert darstellt, was hier so regelmäßig zu lesen ist. Und abschließend ein paar Fragen zu organisatorischen Dingen.

Was mir übrigens ebenfalls völlig klar ist: Sollten die Umfragen ergeben, dass ich meine obige Meinung exklusiv habe und keinerlei Bereitschaft besteht, meinen Gedanken zu folgen, werde ich das akzeptieren. So funktioniert Demokratie nun einmal. 😉

Umfrage 1: Wie zufrieden bist Du mit Breitnigge?

P.S. Bevor ich das vergesse: Sollte das mit „Paules Crowdfunding“ erfolgreich sein, wird Breitnigge.de natürlich werbefrei werden (und bleiben) – denn dann seid ihr ja meine „Financiers“ und somit ein entscheidender Teil von Breitnigge.de. Analog zu App.net – dem „besseren“ Twitter. 😉

Stell Dir vor es ist Frauen-WM und keinen interessiert es oder Das konstruierte Sommermärchen

In zwei Wochen startet die Frauen-WM. Auf deutschem Boden. Hui.

Persönlich interessiert mich das nicht die Bohne. Und das liegt nicht daran, dass ich vielleicht kein Freund von Frauen-Fußball bin.

Nein. Was mich vor allem stört ist dieses Zwanghafte.

Hurra. Das nächste Sommermärchen!

Oder was will uns diese massive Welle dieser multiplen Marketing-Maßnahmen glauben lassen wollen müssen?

Natürlich ist derlei weder so penetrant noch so umfänglich wie vor der 2006er-Herren-WM in Deutschland, aber konstruiert ist all dies nicht minder.

Also wie alle diese „Märchen“, die wir seit 2006 im Boulevard und allen angeschlossenen Sendern (die drüber berichten dürfen) ertragen müssen. Wintermärchen beim Handball 2007. Sommermärchen EM 2008. Undsoweiter.

Übel.

Entweder es kommt oder es kommt nicht. Das Märchen. Ist leider so. Auch wenn das vielleicht für Planbarkeit von Marketing-Maßnahmen etwas schwierig ist.

Ich sag‘ es mal so:

Vielleicht kommt das Fieber ja noch. So wie 2010. Und dann bestimmt nicht aufgrund der grenzdebilen Werbespots (wirklich noch schlimmer als die Schokoladenaufstrich-Boys) oder freizügiger Playboy-Fotos.

Sondern weil mich der Sport oder das Turnier überzeugt.

Und am Ende des Tages müssen dann auch die Medien und alle, die gerade diese Kampagne fahren, akzeptieren, dass Frauen-Fußball und Frauen WM Quoten einfach eine Nummer kleiner sind. Von mir aus „noch“.

Was sich alles 2010 so auf Breitnigge ändern wird.

Denn es wird sich was ändern.

Zunächst einmal habe ich den „Medium Rectangle“ – Banner (300x250px) auf der allgemeinen Startseite von Breitnigge entfernt (nicht aus der Detailansicht der Artikel). Kostet mich zwar ein paar PIs, reduziert aber (hoffentlich) die Auslieferung diverser Werbemittel, die nicht nur euch sondern auch mich zunehmend nerven (Layer über Links und Buttons, etc.).

Desweiteren geht mir mein Kommentar-Spam-Aufkommen mehr und mehr auf die Nerven. Ihr bekommt davon nix mit, da schicke WordPress-Plugins das allermeiste filtern, aber trotzdem bin ich gezwungen, die Spam-Listen zu durchsuchen, um eventuell fehlerhaft markierte Kommentare von euch zu identifizieren. Aus diesem Grund werden auf Breitnigge die Kommentare zu älteren Beiträgen (Hauptziel der Spam-Robots) jetzt automatisch geschlossen. Zunächst nach 365 Tagen, wenn es nicht hilft, auch zu einem früheren Zeitpunkt.

Noch einmal zurück zu den Werbemaßnahmen. Es kann ebenfalls sein, dass ich zukünftig mehr mit Content-Links arbeiten werde. Sollte es dazu kommen, überlege ich mir eine gesonderte Kennzeichnng. Per CSS. Zukunftsmusik.

Eine wohl eher kontroverse Geschichte wird die (testweise) Einführung einer Teaser-Logik auf Breitnigge sein. Ich überlege, die maximal auf der „Startseite“ sichtbare Anzahl von Zeichen pro Artikel zu begrenzen.

Dies hat in erster Linie Performance-Gründe. Kürzere Seite, weniger Text = schnellere Ladezeiten.

Zwecks Verbesserung der Ladezeiten werden hier in den nächsten Tagen ebenfalls diverse Dienste einer kritischen Prüfung unterzogen. Alles was nicht wirklich gebraucht wird und uns alle nur Zeit kostet wird abgeschaltet oder aus dem Code entfernt.

Dies nur zur Info.

Post von Sylvie – weiß Rafael davon?

Heute hatte ich mal wieder Werbung in der Post. Gar ein „Geschenk“.

Von Sylvie. Der von Rafael. Weder Produkt noch Hersteller oder Agentur werde ich erwähnen. Kann sich wahrscheinlich ohnehin jeder denken.

Nur mal so als Frage:

Wurden auch noch von anderen (Fußball-)Bloggern die Adressen abgefischt, um sie mit Produkten, wie sie Frau van der Vaart „am liebsten mag“ auszustatten?

Von Kommerzbloggern, IP-TV, Logen, Elvis und starkem Bier

Ich bin ein Kommerzblogger.

Würde ich mal vermuten. Zumindestens in den Augen diverser „Teilnehmer“ der Blogosphäre. Weil ich eine Einladung zu einem Event eines kommerziell orientierten Unternehmens der Telekommunikationsbranche angenommen habe. Zu einem Event, auf dem ein Produkt vorgestellt wurde, bei dem auch noch das böseste aller Unternehmen überhaupt (bevor Google das wurde) mit im Boot ist. Software-technisch.

Schlimm. Wie kann man nur. Für viele bin ich jetzt wahrscheinlich erledigt. Aber total. Und zwar für alle Zeiten!

Abwegige Theorie? Bei Kai gehen einzelne Kommentare aber offenbar in diese Richtung.

Jeder ist in seiner Meinung natürlich völlig frei, aber: Hallo?! Ich bin schon groß. Darf ich selbst entscheiden, was ich zu tun oder zu lassen gedenke? Ich lasse mir nicht vorschreiben, was ich denke. Auch nicht, wenn ich von einer Agentur oder einem Unternehmen zu solch‘ einer Veranstaltung eingeladen werde. Aber ich nehme teil, um mir eine Meinung zu bilden.

Gerne will ich auch zugeben, dass ich es nicht getan hätte, wenn es kein Bayern-Spiel gewesen wäre, nicht in der Arena und nicht dort in einer Logo stattgefunden hätte. Ist das nachvollziehbar? Irgendwie? Ich bin Bayern-Fan. Was soll ich woanders?

Des Weiteren halte ich es für ein Gebot der Höflichkeit, dass man sich bedankt, wenn man eingeladen wird – wozu und in welchem Umfang auch immer. Sowas nennt man Kinderstube. Und zwar eine gute. Persönlich habe ich dies am Samstag bereits getan. Ob ich es dann auch noch in meinem Blog und über einen allzu freundlichen Beitrag tun muss, ist etwas ganz anderes…

Nicht das ich das müsste, aber hier mal kurz eine Aufstellung über das Sponsoren-„Geschenk“:

Bezahlt, bzw. geschenkt wurde mir Folgendes:

– Flug: ca. 80,- Euro
– Tagesticket MVV (Samstag): 10,-
– Eintrittskarte Loge/Spiel…
– Catering Loge…
– Benutzung T-Home-Decke…

Selbst getragen habe ich dagegen:

– Hotel: ca. 90,- Euro
– Einzelfahrt Flughafen MVV (Sonntag): 9,20
– Catering Bloggertreffen…

Wahnsinn. Ist das jetzt schon ein Fall für Transparencynow?

Aber was reg‘ ich mich auf. Würde nur den persönlichen Gesamteindruck stören. Meinen Gesamteindruck.

Auf der anderen Seite: Vielleicht habe ich ja selbst schon derlei ätzende Kommentare abgegeben. Im Rahmen des Bloggertreffens machte mich nämlich Markus noch einmal auf die Umstände, Reaktionen und Kommentare rund um die Coca-Cola-WG während der 2006er-WM aufmerksam. Er war nämlich dabei. In der WG. Persönlich will ich derartige Kommentare nicht ausschließen, aber bestimmt nicht so ideologisch…

Wie auch immer.

Ich hatte Spaß. Wie wir wohl alle. Und dafür will ich mich auch nicht weiter rechtfertigen.

Kommen wir also mal zum Kern der Präsentation und somit dem Event: Dem Produkt. T-Home Entertain.

Sagen wir es mal so: Dem IP-TV gehört die Zukunft. Die Zeiten der passiven Berieselung, ohne auf das Programm und das, was man wirklich sehen will, Einfluss nehmen zu können, gehören in eben dieser Zukunft der Vergangenheit an. Meine Meinung.

Die Lösung, die hier Microsoft und T-Home auf die Beine gestellt haben, ist ferner ’ne feine Sache. Genau nach meinem Geschmack. Wenn ich noch die Lebensumstände von vor einigen Jahren hätte. So ohne Kind und mit jeder Menge Freizeit, die ich für mich selbst „verbrennen“ kann.

Denn diese Zeit bräuchte man, um all die Features von T-Home Entertain zu nutzen: Zeitverzögerten Anschauen von Live-Spielen, Archive voll mit Fußballspielen, jederzeit zum Anschauen bereit. Über 200 Programme, und, und, und.

All diese Dinge kann (und will) ich aber gar nicht nutzen. Ich hab‘ die Zeit nicht.

Zeit habe ich Samstags von 15:30 bis 17:15. Oder so. Oder Sonntags von 17:00 bis 18:45. Plus Zusammenfassung. Und das war’s. Davor und danach beschäftige ich mich mit all den anderen Dingen meines Lebens.

Punkt 2 und da war ich mir mit fast allen Fußballbloggern spontan einig: Wenn ein Spiel vorbei ist, interessiert mich nur noch das Ergebnis und die Zusammenfassung. Ich will nichts live sehen, was nicht live ist. Das ist ’ne Kopfsache. Ich war auch noch nie jemand, der – um die Spannung nicht zerstören wollte – früher keine Ergebnisse erfahren wollte, bevor er die Sportschau geschaut hatte.

So’n Quatsch. Aber es gibt trotzdem genug, die genau so denken. Und das ist ja auch gut so.

Am Ende kommt natürlich noch das Geld ins Spiel.

Für T-Home Entertain müsste ich den Telefonanbieter wechseln und den Kabelanschluss kündigen. Wäre ja alles im Paket mit drin. Und somit vielleicht sogar günstiger (Details wurden uns vorgerechnet, in der Summe (inkl. Bundesliga-Paket) kommt man wohl auf 50-60 Euro (im Monat) – Telefon, Premiere und ish sind zusammen teurer). Aber 1.) läuft Kabel bei uns über die Hausgemeinschaft, dass kann ich gar nicht kündigen und 2.) hat T-Home keinen Pokal und keine CL im Portfolio.

Fazit: Gutes Produkt, für mich und meine Umstände aber aktuell nicht passend.

War das jetzt politisch korrekt genug für mich als Blogger?

Gut. Dann zum zweiten und dritten Aspekt dieses Tages: Loge und Bloggertreffen.

Aus anderen, beruflichen Gründen, war ich Anfang 2007 schon mal Gast in der T-Com/T-Home Lounge. Der Besuch in der Loge war da eine Ergänzung, die ich sehr genossen habe. Das Drumherum, Catering, Bewirtung, ein Bayern-Spiel von dort zu schauen, war für mich persönlich schon was Besonderes.

Details rund um Anreise, Loge, Spiel und Bloggertreffen habe ich ja schon über Twitter und Twitpic zum Besten gegeben, damit will ich nicht erneut langweilen.

Es gibt Schlimmeres, was man Samstags um diese Zeit machen kann. Hierfür noch einmal danke (jetzt ist’s aber gut 😉 ).

In diesem Umfeld dann auch noch mir bekannte und unbekannte Blogger (wieder) zu treffen, rundete das Ereignis dann ab.

Ist es doch immer wieder erstaunlich, wie schnell man sich näher kommt, wenn man sich persönlich trifft. Da sind sich plötzlich Bayern-, Bremen-, Nürnberg– oder Bochum-Fans und -Blogger mehr als sympathisch (eine Auswahl – im Grunde waren wir uns alle gleich sympatisch…).

Fleissig wurde diskutiert, gefrotzelt oder einfach nur Meinungsgleichheit hergestellt. Bestechend, wie harmonisch abseits von Blogs alles über die Vereinsgrenzen sein kann…

Die Fortsetzung dieser Stimmung fand sich im Rahmen des Bloggertreffens. Des zweiten, dass ich mit Fußballbloggern erleben durfte.

Die Location hatte der liebe probek organisiert. Kurze Zeit nach Eintreffen war ihm das wohl schon ein wenig unangenehm. Was an „Shawn und Shannon“ gelegen haben mag. Ein Traumduo, dass dem Haidhausener Unionsbräu so richtig einheizte.

Sicher. Mir sind jetzt die urbayerischen Gebräuche und Riten nicht soo vertraut, aber ich ließ mir versichern, dass ein alternder Cowboy mit Hut mit dem aktuellen Starkbieranstich nix zu tun hat. Na dann… 😉

Realsatire wurde es, als – wie ich aber erst hinterher realisierte – „Shawn“ zu „Elvis“ wurde (und später wieder zu „Shawn“) und die folgenden 1,5 Stunden dessen Klassiker schmetterte!

Herrlich. Und das mein‘ ich jetzt total ernst. Wir hatten auf jeden Fall jede Menge Spass. Wie Bolle. Ob die MittvierzigerInnen, die zu Elvis‘ Klängen (vergeblich) bemüht rhythmisch ihrer Begeisterung für den King auszudrücken, bemerkt haben, dass wir sie nur bedingt „anfeuerten“?

Selten habe ich in München, bzw. Bayern soviel gelacht. Auch die Blogger-Gespräche betraten, je später der Abend wurde, noch weitere metaphysische Ebenen… 😉

Tiefergehende Details werden nicht verraten, waren sie doch teils privater Natur oder verbietet es sich, sie, ob des Zustands der einzelnen Blogger preiszugeben… 😉

P.S. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass sich Gerd Müller in der Arena von mir persönlich verabschiedet hat? 😉

P.P.S. Bin natürlich mal wieder ((un-)angenehm?) aufgefallen. Aufgrund meiner chronisch perfekten Organisation (Verbindungen, Abfahrtszeiten, Zeitpläne, Richtungen, etc.)…

Rund um ein Weblog passiert 'ne ganze Menge

Zum Beispiel bekommt man ständig Anfragen zum Thema Linktausch.

Erste Stufe.

Des Weiteren Werbung im weitesten Sinne. Für neue (Fußball-)Portale.

Zweite Stufe.

Mit der freundlichen Bitte, doch mal ebenso darüber zu schreiben. Oder Pressemitteilungen. Zwecks Veröffentlichung.

Die dritte Stufe erlebte ich am Wochenende. Ich bekam mein erstes Werbegeschenk. Beziehungsweise Breitnigge.de.

Es ging mal wieder um eine neue Webseite, ein neues Fußballportal, eine Community. Das Geschenk: Ein Fußball. „Zum Kicken im Büro“.

Vielen Dank.

Allerdings werden mir die Kollegen da was anderes erzählen. Abgesehen davon stank der Ball ziemlich stark nach irgendeinem Lösungsmittel, oder sonstigem Kunststoff. ‚Konnte ich also noch nicht einmal meinem Sohn zum Spielen geben. Schließlich nimmt der aktuell einfach alles in den Mund…

Der Ball liegt jetzt erstmal auf dem Balkon. Zum Lüften.

Derweil bekomme ich natürlich ständig weitere Anfragen. Die bleiben im Posteingang liegen und nach kurzer Zeit, nur wenige Monate später, beantworte ich die dann zumeist auch.

Immerhin. Man ist ja höflich.

Einige Dinge geschehen trotzdem. Da will ich aber nicht zuviel verraten. Worüber und in welchen Medien demnächst was von mir zu lesen sein wird.

P.S. Erwähnen werde ich all die Firmen und Personen nicht, die mir diese Anfragen und Angebote schicken – das wäre ja Werbung… 😉