So schnell spart man 240 Euro

Nachdem Sky bis gestern nicht auf meinen Widerspruch reagiert hatte, kam heute das übliche Standard-Schreiben zur Kündigungsbestätigung. Darin aber kein Wort über die – aus meiner Sicht – überhöhten Monatsgebühren.

Einmal mehr also zum Hörer gegriffen und die Nummer der Kundenrückgewinnungs-Hotline gewählt.

Ich mache es kurz:

Dort wollte man sich zunächst wieder auf die Schiene zurückziehen, dass „ich doch seinerzeit einen 24-Monats-Vertrag abgeschlossen hätte“ und „durch meine Kündigungsrücknahme doch wieder die normale Verlängerung zu den erhöhten Tarifen aktiviert wurde.“

Wie bitte?

Achso. Stimmt. Deshalb habe ich ja die Kündigung zurückgenommen. Wegen den erhöhten Tarifen…

Nachdem ich das Gespräch dann beenden wollte und das Wort Anwalt in den Mund nahm, bat die nette Dame doch noch mal darum, Rücksprache halten zu dürfen.

Kaum 5 Minuten in der Warteschleife später, hatte man „urplötzlich“ den gesammelten – mir vorliegenden – Schriftverkehr wiedergefunden („war in einem anderen System hinterlegt“) und gestand mir bis zum Ende der Vertragslaufzeit (31.07.2010) dann doch den 19,99 Euro-Monats-Tarif zu („der Kollege hat den Tarif gerade schon wieder umgestellt!“) und will mir ferner die bisher zuviel gezahlten Beträge zurückerstatten.

Na also. Geht doch.

Ihre abschließende Frage, ob ich „jetzt die Kündigung vielleicht wieder zurücknähme“, musste ich ablehnend beantworten, da mir die aktuellen Sky-Tarife leider so gar nicht gefallen.

„Sollte sich daran etwas ändern, würde ich aber wieder auf sie zurückkommen“ – wissend, dass sich bei diesem Pay-TV-Anbieter in den letzten 10 Jahren das Geschäftsmodell schneller änderte, als der FC Bayern zuletzt die Trainer wechselte…